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„Lebe Bunt!“ und auf Augenhöhe

Seit April 2018 leben acht Bewohnerinnen und Bewohner mit und ohne Behinderung in einer gemeinsamen Wohnung in der Seestadt Aspern – ein innovatives Vorzeigeprojekt, das eine Auszeichnung verdient hat, befand die Jury vom Österreichischen Inklusionspreis.

2018 ging Wien weitere Schritte auf dem innovativen Weg in der Behindertenpolitik. In der zweiten inklusiven Wohngemeinschaft in Wien – das inklusive Wohnprojekt der Sozialwerke Clara Fey gibt es seit 2014 – wohnen acht Männer und Frauen auf insgesamt 450 Quadratmeter zusammen. Die Einzelzimmer sind persönlich eingerichtete Privaträume. Küche, Garten, Loggia etc. werden gemeinsam genutzt. Wie in WGs üblich, wird auch hier der Haushalt gemeinsam geführt. Menschen, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung im Wohnalltag nicht ganz alleine zurechtkommen, erhalten individuelle Unterstützung in Form des Teilbetreuten Wohnens. Neu ist vor allem die Möglichkeit des Probewohnens: Junge Menschen mit Behinderung, die von daheim ausziehen möchten, können das WG-Leben ausprobieren und sich dann entscheiden, wie sie künftig wohnen möchten.

Idee aus „Wiener Wege zur Inklusion“

Dieses Pilotprojekt wurde gemeinsam mit Menschen mit Behinderung erarbeitet. Die Idee dafür entstammt den „Wiener Wegen zur Inklusion“ – einem partizipativ geführten Projekt, bei dem 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderung konkrete Ideen und Vorschläge für neue soziale Dienstleistungen eingebracht haben.

Über die Auszeichnung „Österreichischer Inklusionspreis für Wien“ freute sich neben dem Fördergeber Fonds Soziales Wien (FSW) der Betreiber der WG, der Verein Integration Wien.

Partner

20

Partnerorganisationen

haben im Teilbetreuten Wohnen mit dem FSW zusammengearbeitet.

Kalender 01

24.970

Monate

Teilbetreutes Wohnen wurden gefördert.