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MitarbeiterInnen des ASB mit Therapiebegleithund (Bild: FSW)

Vier Pfoten für mehr Wohlbefinden

Seit Mai 2018 bietet das mobile Palliativ- und Hospizteam der FSW-Wiener Pflege- und Betreuungsdienste GmbH in Kooperation mit der Hundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes Favoriten (ASB Favoriten) seinen KundInnen den Besuch von Therapiebegleithunden an. Der tierische Kontakt spendet Trost und hat direkten Einfluss auf die Lebensqualität.

Die ergänzende Begleitung durch Therapiebegleithunde im Rahmen der Palliativbetreuung hat viele Effekte: Neben einer Vielzahl körperlicher Effekte, etwa dem Sinken der Herzfrequenz, einer gesteigerten Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie einer verbesserten Motorik, wirkt sich die Nähe auch positiv auf die Psyche aus. So sprechen die Vierbeiner auf der Gefühlsebene mit den Patientinnen und Patienten und schenken durch ihre Nähe Trost und Wärme. Der regelmäßige Atem und das warme Fell reduzieren Stress und entspannen, der Kontakt zu den Tieren fördert die Kommunikation. Dies ist auch ein Gewinn für die Angehörigen.

Streng geprüft: Anerkennung als Therapiebegleithund

Voraussetzend für die Zulassung zum Therapiebegleithund ist das Absolvieren einer einjährigen Ausbildung für HundeführerIn und Hund. Die anschließende Zertifizierung erfolgt durch das Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien und muss jährlich erneuert werden. Aktuell sind in der Hundestaffel Favoriten elf ehrenamtliche Mensch-Tier-Teams tätig, weitere befinden sich in Ausbildung. Im Rahmen der 45-minütigen Einsätze werden die Hunde mit Streicheleinheiten, Lob oder Leckerlis belohnt. Die Therapiebegleithunde der ASB-Hundestaffel besuchen seit mehr als zehn Jahren Kinder, SeniorInnen oder Menschen mit Behinderung. Der Fonds Soziales Wien (FSW) als Vorreiter im Gesundheits- und Sozialbereich fördert ihren Einsatz nun erstmals auch im Rahmen von Palliativbetreuung.

Kund Innene Pub 01

440

KundInnen

wurden 2018 durch das mobile Palliativ- und Hospizteam betreut.

Therapiehud

24

Einsätze

fanden mit Therapiebegleithunden statt.

Person Koffer 01

17

MitarbeiterInnen

kümmern sich um das Wohlbefinden sterbender oder unheilbar kranker Menschen.

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